Montag, 26. Januar 2009

Der Schraubenkompressor



Ein Schraubenverdichter
(hinlänglich auch unter dem Namen Schraubenkompressor bekannt) gehört
wegen seines Aufbaus zu der Gruppe der Rotationsverdichter. Mit
Schraubenverdichtern können verschiedene Medien wie Luft oder auch
andere Gase (z. B. Helium) verdichtet werden. Min Schraubenverdichtern
ist es möglich, einen Druck von bis zu 30 bar zu erzeugen.


Der Schraubenkompressor ist einfach aufgebaut und ist daher klein in den Abmessungen.

In einem Gehäuse sind zwei Wellen angeordnet, auf denen sich zwei
schraubenförmige Verzahnungen befinden. Die Verzahnungen müssen so
gearbeitet sein, das bei der Drehung der Welle keine Verbindung
zwischen der Ansaugseite und der Druckseite entstehen kann. Beide
Wellen werden zusammen angetrieben. Die schraubenförmige Verzahnungen
laufen so ineinander, das sie immer kleiner werdende Kammern bilden.


Das zu komprimierende Medium dringt in einen Zahngang ein der durch
die Drehung der schraubenförmigen Verzahnung wieder verschlossen wird.
Alle weiteren Drehungen fördern das Medium weiter und verdichten es
dabei. Die geförderte und verdichtete Menge des Mediums ist dabei von
der Drehzahl der Wellen abhängig.


Während der Verdichtung wird Öl in die Kammern eingespritzt, das für
die Schmierung der mechanischen Teile sorgt und die einzelnen Kammern
abdichtet. Das Öl sorgt außerdem für Kühlung der durch die Kompression
entstehenden Wärme und dämpft die mechanischen Geräusche.

Das Öl wird später durch einen Ölabscheider aus dem verdichteten Medium entfernt.


Ein Schraubenkompressor ist durch die kleine Bauart sowie geringe Masse überall einsetzbar.


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